Fachschule für Erwachsene - Meister

Die Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister ist die höchste Schulausbildung in der Landwirtschaft in Osttirol.

Derzeit findet kein Meisterkurs statt, ebenso gibt es noch keinen Termin. Sollten Sie jedoch Interesse an einer Teilnahme haben, bitten wir Sie sich bei uns zu melden.

Infos unter: e-mail: lla.lienz@tsn.at oder Tel.Nr. 04852 65055-13

 

 

 

Organisationsform bisher:

Wöchentlich  -  jeweils am Dienstag und am Donnerstag von 19.15  bis  22.30  Uhr  -  werden  4  Unterrichtseinheiten angeboten. Der Praktische Unterricht findet am Samstag statt.
Somit ist auch eine Teilnahme von Berufstätigen (Nebenerwerbsbauern) möglich.

Die Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister ist eine gute Gelegenheit  "in einem etwas  reiferen Alter"  sich vor allem mit den wirtschaftlichen Eckpunkten des elterlichen  bzw.  eigenen Betriebes zu beschäftigen. Eine fundierte EDV-Ausbildung und gute fachliche Kenntnisse im Förderungsbereich runden diese Ausbildung ab.



Gliederung der Ausbildung:
 

  • Betriebs- und Unternehmensführung

 

  • Fachunterricht

 

  • Berufs- und Arbeitspädagogik



Einige Fixpunkte der Ausbildung
•EDV-Buchführung für zwei Jahre (Programm  Money Maker)
•Projektarbeit (freie Themenwahl, Erarbeitung in Gruppen, Präsentation)
•Hausarbeit (Darstellung der  IST und einer SOLL Situation Ziele für die Betriebsführung bzw. für die weitere persönliche und betriebliche Entwicklung - Betriebsverbesserungsplan)
•Arbeitswirtschaft (Arbeitsaufzeichnungen; Belastungen; Arbeitszufriedenheit)



Zulassung zur Meisterprüfung

Ein Facharbeiter ist nach Vollendung des 21. Lebensjahres und nach einer mindestens dreijährigen Verwendung als Facharbeiter und dem erfolgreichen Besuch eines Vorbereitungslehrganges zur Meisterprüfung zuzulassen.

Selbständige Berufsangehörige in der Land- und Forstwirtschaft sind zur Meisterprüfung zuzulassen, wenn sie:


a) mindestens eine dreijährige land- und forstwirtschaftliche Fachschule erfolgreich besucht haben und eine mindestens dreijährige praktische Tätigkeit und den erfolgreichen Besuch eines Vorbereitungslehrganges nachweisen.

b) mindestens 7 Jahre einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb nach Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht geführt haben und so eine tatsächliche Befähigung glaubhaft machen und den erfolgreichen Besuch eines Vorbereitungslehrganges mit einer Gesamtdauer von mindestens 360 Unterrichtsstunden nachweisen.

c) das 24. Lebensjahr vollendet haben, mindestens drei Jahre einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb zumindest im Nebenerwerb geführt haben und den erfolgreichen Besuch eines Vorbereitungslehrganges nachweisen.

Ausnahmebestimmungen:
Ein Nachsichtswerber für die Meisterprüfung muss eine mindestens siebenjährige praktische Tätigkeit in einem Zweig der Land- und Forstwirtschaft und erfolgreichen Besuch eines Vorbereitungslehrganges mit einer Gesamtdauer von mindestens 360 Unterrichtsstunden für die Meisterprüfung nachweisen.