Fachschule für Erwachsene - Meister

Die Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister ist die höchste Schulausbildung in der Landwirtschaft in Osttirol.

 

Im Zeitraum 2016 bis 2018 findet an der LLA-Lienz ein Meisterkurs statt.

Es nehmen derzeit 24 Damen und Herren teil.

Der Hauptteil hat am 11. Oktober 2016 begonnen.
Neben den Fachgegenständen Tierhaltung und Milchwirtschaft, Landtechnik und Baukunde,
Pflanzenbau, Waldwirtschaft, spielt die Betriebswirtschaft eine zentrale Rolle in der Meisterausbildung.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen eine Hausarbeit schreiben,
die Buchhaltung über 2 Jahre machen und Strategien, Pläne und Kalkulationen für die weitere Bewirtschaftung ihrer Landwirtschaft anstellen.
Zeitmanagement und Persönlichkeitsbildung ergänzen das neue Ausbildungskonzept, das einheitlich in ganz Österreich gilt.


Infos bei   Ing. Thomas Sint    e-mail:  thomas.sint@tsn.at
oder Tel.Nr. 04852 65055-13

 




Lehrausgang nach Kosten  Betriebsführer: Landwirtschaftsmeister Erwin Duregger und die Teilnehmer des Meisterkurses

Erwin Duregger schneidet sein Holz selbst und erhöht dadurch die Wertschöpfung.
Das gefällt auch dem Klassensprecher Michael Troyer.

Erwin Duregger ist schon seit Jahrzehnten Direktvermarkter auf dem Lienzer Stadtmarkt - hier freut er sich
über eine perfekte Futtergrundlage für seine Rinder

 

Auch  2 "Meisterbabies" waren mit bei der ganztätigen Exkursion  -  sie waren sehr sehr brav!

Papa Markus Mair aus Innervillgraten strahlt - auch er ist ein "junger Meistervater"

 

Betriebsbesichtigung bei Anton Obernosterer in St. Lorenzen in Lesachtal. Der "Pionier und Tüftler" erzeugt aus
Hackschnitzel Strom und Wärme und nutzt die Anlage zur Heubelüftung.

Praktischer Unterricht Fleischverarbeitung

Die "5 Mädl's" im Meisterkurs



Die Brüder bilden ein kompaktes Team

Betriebsbesichtigung in Wörgl - bei herrlichem Winterwetter

Betriebsbesichtigung beim Schwoicherbauern in Wörgl
Biobauer; eigene Hofkäserei - Hauptabnehmer M-Preis - BIO Weichkäse, Urlaub am Bauernhof, Imker
 



beim Schwoicherbauern - Bioheumilch



Schwer beeindruckt waren die TeilnehmerInnen des Meisterkurses vom Felsenkeller

Herr Plangger gestaltete eine eindrucksvolle Führung und formulierte klar seine "Lebensweisheiten".
Er hinterlies einen bleibenden Eindruck!!
 



Die Geschäftsführerin des Matreier Talmarktes erläutert den Meisterkursteilnehmerinnen und -teilnehmern das
erfolgreiche Konzept des Talmarktes im Zentrum von Matrei in Osttirol

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Organisationsform:

Wöchentlich  -  jeweils am Dienstag und am Donnerstag von 19.30  bis  22.45  Uhr  -  werden  4  Unterrichtseinheiten angeboten. Der Praktische Unterricht findet am Samstag statt.
Somit ist auch eine Teilnahme von Berufstätigen (Nebenerwerbsbauern) möglich.

Die Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister ist eine gute Gelegenheit  "in einem etwas  reiferen Alter"  sich vor allem mit den wirtschaftlichen Eckpunkten des elterlichen  bzw.  eigenen Betriebes zu beschäftigen. Eine fundierte EDV-Ausbildung und gute fachliche Kenntnisse im Förderungsbereich runden diese Ausbildung ab.



Gliederung der Ausbildung:
 

  • Betriebs- und Unternehmensführung

 

  • Fachunterricht

 

  • Berufs- und Arbeitspädagogik



Einige Fixpunkte der Ausbildung
•EDV-Buchführung für zwei Jahre (Programm  Money Maker)
•Projektarbeit (freie Themenwahl, Erarbeitung in Gruppen, Präsentation)
•Hausarbeit (Darstellung der  IST und einer SOLL Situation Ziele für die Betriebsführung bzw. für die weitere persönliche und betriebliche Entwicklung - Betriebsverbesserungsplan)
•Arbeitswirtschaft (Arbeitsaufzeichnungen; Belastungen; Arbeitszufriedenheit)



Zulassung zur Meisterprüfung

Ein Facharbeiter ist nach Vollendung des 21. Lebensjahres und nach einer mindestens dreijährigen Verwendung als Facharbeiter und dem erfolgreichen Besuch eines Vorbereitungslehrganges zur Meisterprüfung zuzulassen.

Selbständige Berufsangehörige in der Land- und Forstwirtschaft sind zur Meisterprüfung zuzulassen, wenn sie:


a) mindestens eine dreijährige land- und forstwirtschaftliche Fachschule erfolgreich besucht haben und eine mindestens dreijährige praktische Tätigkeit und den erfolgreichen Besuch eines Vorbereitungslehrganges nachweisen.

b) mindestens 7 Jahre einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb nach Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht geführt haben und so eine tatsächliche Befähigung glaubhaft machen und den erfolgreichen Besuch eines Vorbereitungslehrganges mit einer Gesamtdauer von mindestens 360 Unterrichtsstunden nachweisen.

c) das 24. Lebensjahr vollendet haben, mindestens drei Jahre einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb zumindest im Nebenerwerb geführt haben und den erfolgreichen Besuch eines Vorbereitungslehrganges nachweisen.

Ausnahmebestimmungen:
Ein Nachsichtswerber für die Meisterprüfung muss eine mindestens siebenjährige praktische Tätigkeit in einem Zweig der Land- und Forstwirtschaft und erfolgreichen Besuch eines Vorbereitungslehrganges mit einer Gesamtdauer von mindestens 360 Unterrichtsstunden für die Meisterprüfung nachweisen.